Willkommen im Mammutland

Schon vor über 30.000 Jahren, als Europa größtenteils von Gletschern bedeckt war und Mammutherden durch die Region wanderten, hat der Mensch auf der Schwäbischen Alb gesiedelt und seine prägenden Spuren hinterlassen. Jäger und Sammler schufen zu dieser Zeit, der Zeit des Aurignacien, wie Archäologen sie benennen, die bislang ältesten bekannten Kunstwerke. Zu ihnen gehören neben Eiszeitschmuck vorrangig aus Mammutelfenbein kunstvoll geschnitzte Tierplastiken sowie die ältesten Musikinstrumente der Welt. Da Funde eiszeitlicher Kunstwerke  eine Seltenheit sind, gelten derartige Entdeckungen, wie sie hier zu sehen gibt, als Welt-Sensation.


Als Aurignacien wird die erste europaweit verbreitete Kultur des anatomisch modernen Menschen im Jungpaläolithikum bezeichnet, benannt nach dem ersten Hauptfundort Aurignac im Süd-Westen Frankreichs. Diese Epoche weist in West- und Mitteleuropa mehr als 250 bekannte Fundstellen auf, deren Zentren die Schwäbische Alb und die französischen Pyrenäen sind.


Auf der Schwäbischen Alb können Sie aufgrund der Funde, Höhlen, Karstquellen und einzigartigen Landschaftsformen die Erdgeschichte hautnah erleben. Nicht zuletzt aus diesem Grund hat die Schwäbische Alb das Prädikat Nationaler GeoPark erhalten und ist europäischer und globaler Geopark unter der Schirmherrschaft der UNESCO, ein Gütesiegel für besonders herausragende Landschaften, die ein bedeutendes geologisches, archäologisches und kulturhistorisches Erbe enthalten.

 

Zeittafel

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Auf unserer Zeittafel finden Sie einen Überblick über die geologische, historische und kulturelle Entwicklung des Mammutlandes.

 

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Archäologischer Sensationsfund im Hohle Fels bei Schelklingen